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Winter

Eben Standen die Bäume noch in voller Blüte und Pracht jetzt sind sie braun gelb und ab gefallen halb verfaultes Laub auf dem kalten feuchten harten Boden des Waldes beinahe über Nacht. So wie ich gestern noch in Blüte und Pracht stand bin ich heute im tiefsten Herbst angekommen fast am Ende doch noch nicht ganz am Ziel ich faule schon langsam an den äußersten kanten die Farbe verliert sich auf meiner Oberfläche alles wird immer mehr zu grau und weiß. Meine Sicht wird dunkler wie die Tage im Winter. Sonnenstrahlen weichen vor mir, verdeckt hinter großen dunklen Regenwolken. Ich bin kaputt aber noch nicht ganz unbrauchbar, habe Risse und spröde Haut, vernachlässigtes äußeres über einem wichen Inneren der letzte Schutz vor dem Winter und er bröckelt. Bis es endgültig Dunkel wird man warten darauf während man langsam verwelkt sehnt es sich beinahe schon herbei und weiß doch es ist noch weit bis zum Ende bis zum alles klärenden Winter bis in die unendliche Dunkelheit. Wenn sie mich empfängt will ich ein guter Gast sein ihr freudig entgegentreten wie einem lange verschollener Weggefährte. Denn sie schützt mich mit Ihrer allgegenwärtigkeit, sie ist immer da, lauert hinter der nächsten Ecke ich weiß es und sie auch und es kann immer passieren, dass sie mich zu sich holt. Und am nächsten Tag wenn die Wolken wieder heller werden sehe ich, sie hat mich wieder nicht zu sich genommen. Vielleicht einen anderen Tag.
10.12.14 08:59
 
Letzte Einträge: Zu zweit Allein, Winter, Zwielicht, Schreie, Kurz vor dem Ende


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