Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback
   26.11.13 21:30
    Ich glaube, dir kann geh

http://myblog.de/inoroutside

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Winter

Eben Standen die Bäume noch in voller Blüte und Pracht jetzt sind sie braun gelb und ab gefallen halb verfaultes Laub auf dem kalten feuchten harten Boden des Waldes beinahe über Nacht. So wie ich gestern noch in Blüte und Pracht stand bin ich heute im tiefsten Herbst angekommen fast am Ende doch noch nicht ganz am Ziel ich faule schon langsam an den äußersten kanten die Farbe verliert sich auf meiner Oberfläche alles wird immer mehr zu grau und weiß. Meine Sicht wird dunkler wie die Tage im Winter. Sonnenstrahlen weichen vor mir, verdeckt hinter großen dunklen Regenwolken. Ich bin kaputt aber noch nicht ganz unbrauchbar, habe Risse und spröde Haut, vernachlässigtes äußeres über einem wichen Inneren der letzte Schutz vor dem Winter und er bröckelt. Bis es endgültig Dunkel wird man warten darauf während man langsam verwelkt sehnt es sich beinahe schon herbei und weiß doch es ist noch weit bis zum Ende bis zum alles klärenden Winter bis in die unendliche Dunkelheit. Wenn sie mich empfängt will ich ein guter Gast sein ihr freudig entgegentreten wie einem lange verschollener Weggefährte. Denn sie schützt mich mit Ihrer allgegenwärtigkeit, sie ist immer da, lauert hinter der nächsten Ecke ich weiß es und sie auch und es kann immer passieren, dass sie mich zu sich holt. Und am nächsten Tag wenn die Wolken wieder heller werden sehe ich, sie hat mich wieder nicht zu sich genommen. Vielleicht einen anderen Tag.
10.12.14 08:59


Kurz vor dem Ende

Manchmal kommt man sich vor, wie ein Kleinkind. Wenn die Nerven am Ende sind, die Knochen nur nach Ruhe und Erholung schreien und Körper und Geist soweit von einander entfernt sind das man das eigentlich Hier und Jetzt nicht mehr als real wahrnimmt. Dann kommt irgendwann der Punkt an dem man sich am liebsten heulend auf den Boden werfen will um mit Händen und Füßen zu zappel und zu stampfen bis dieser verfluchte Zustand der Leere und des nicht erfüllen eigener oder anderer Erwartungen vorüber ist. Nur müsste man dann sein Leben lang da liegen und schreien. Es gibt immer Erwartungen die nicht erfüllt werden so ist das Leben aber auch dazu hat man zuweilen keine Lust mehr. Aber man rappelt sich auf zieht den Tag durch um nur 24. Stunden später festzustellen das sich nichts geändert hat. Es ist immer noch alles beim alten, solange bis einem wirklich alles gegen den Strich geht. Irgendwann erreicht jeder Mensch den Punkt an dem er sagt bis hier hin und nicht weiter. Bei manch einem kommt der Punkt nie vielleicht weil sie sich selbst nicht fordern und Angst haben ihre Grenzen zu erkennen bei anderen kommt der Punkt schneller vielleicht weil das was sie tun nicht Ihre Bestimmung ist oder weil es Weicheier sind aber sie haben Grenzen und sei es nur um sie immer wieder aufs neue zu überschreiten und daran zu wachsen. Doch es kommen Grenzen da gibt es kein erklimmen kein vorarbeiten einfach keine Möglichkeit sie zu brechen oder zu überqueren. Und da fängt das schwierigste überhaupt an, und zwar auch aus seinen Niederlagen zu wachsen und nicht zu zerbrechen, und so einfach wie es klingt genau so schwer kann es manchmal sein.
8.4.14 08:12


Schreie

Schreie, überall höre ich Schreie für alle anderen scheinen sie stumm zu sein doch ich kann sie hören wie sie sich winden, heulen und um sich schlagen sie wollen so vieles anders haben warten nur noch auf die Erlösung die Ihre Schreie verstummen lassen für immer Die Schreie der gepeinigten und ein halbes lebenslang missbrauchten Seele. Alle die die nicht das geworden sind was sie sein sollten oder wollten. Einfach weil das Leben so ist Und wer erlöst sie? Tun wir das? tust du das? Ich tue es nicht. Nein wir ignorieren die Qualen unserer eigenen Seele und dämpfen die schreie mit Materiellen Dingen. Versuchen Sie zu ersticken Aber manchmal wenn man fast ganz unten ist, Was Bildung angeht immer mehr reift, Was Materielle dinge angeht immer mehr verarmt, Und Emotional schon lange auf sich gestellt ist, Dann kann man sie hören und man hört ihr klagen Und man hört auch was sie wirklich wollen Meistens ist es ein nachtrauern verpasster Gelegenheiten und der Vorwurf das der Geist und die Seele so stark sind aber nicht fähig sind diesen Fleischsack mit beiden Beinen in das gewünschte Leben zu stellen. Sobald die Stille verebbt bleibt nur ein schlechtes Gefühl nicht das aus seinem Leben gemacht zu haben was man machen wollte oder hätte machen können und da zu sein wo man ist weil das Leben nun mal so ist.
1.4.14 07:36


Zwielicht

Es ist grau, und grau scheint es zu bleiben. Das graue Verlangen nach der im Schatten lebenden Seite des Lebens. Für viele ist es schwarz, ein schwarzes Tuch voll Abschaum, Illegalität und dem verloren sein. Doch für solche die neugierig sind und geblendet von all dem nichts bedeutenden Licht des bürgerlichen Alltags, für diese wenigen ist es ein graues Zuhause zwischen Mülltonnen und leeren Flaschen mit Vagabunden Volk. Ein zuhause wo niemand fragt warum oder wieso hier ist es einfach so und hier kann man auch sich selbst finden und man selbst sein, ohne dafür verurteilt zu werden. Hier herrscht kaum Leistungsdruck nur der Drang nach Rausch, Essen und Ficken. Und auch wenn ich doch im Hellen licht lebe, suche ich doch immer wieder den Schatten. Es treibt mich in beide Richtungen die Neugier nach dem was sich im Schatten verborgen hält, und doch die Sicherheit des Hellen und einfachen simplen Lichts die mich immer wieder aus dem Schatten führt, wenn auch manchmal wiederwillig.
24.3.14 10:13


Winter

Es ist September Doch keine Blätter fallen Keine Herbst Stürme Die über das Land brausen. Nur in Syrien hier scheint es Herbst zu sein statt Blätter fallen Bomben Statt Stürme aus Wind nur Hagel aus Blei Statt roten und gelben Laubgassen Nur von Blut getränkte Gassen Amerika bereitet schon Den Winter vor Für Syrien und die Kriegsmaschinerie Und wenn Russland Amerika NATO UNO und UN Den Winter beschließen Wird es Kalt und es bleibt lange so Denn dies wird der ewige winter Der all umfassende Dunkle und doch Strahlende winter Er macht alles kahl und jedes Gewebe fällt ihm zum opfer Der Atomare Winter
18.3.14 08:00


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung